Mit einer neuer Isotopen-Analyse kann das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen die Herkunft eines Spargels feststellen.

Mit dieser Untersuchungsmethode kann zukünftig sogar verhindert werden, daß Spargel unter "falschen" Namen verkauft wird. Gerade Spargelzüchter, die viel Zeit in ihre Planzung stecken und hochwertige Böden zur Verfügung haben, werden diese Nachricht positiv sehen.

Mit Hilfe der Bestimmung chemischer Elemente wie Stick-, Wasser- und Kohlenstoff kann nachgewiesen werden, in welcher Gegend der Spargel gewachsen ist. Die Isotopenzusammensetzung ist nämlich je nach Region unterschiedlich.

Selbst die Polizei wendet dieses Verfahren zur Aufklärung ungeklärter Fälle an. Die LGL setzt dieses Verfahren seit nunmehr fast drei Jahren erfolgreich ein. Bei falscher Spargel-Herkunftsauszeichnung hat es laut der LGL schon Strafen bis zu 10.000 Euro gegeben.

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
http://www.lgl.bayern.de/


Redaktion von Spargelzeit.de
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