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Feinde
des Spargels
Der Spargel hat wie jede andere Nutzplanze mit zahlreichen
Feinden zu kämpfen. Neben der Witterung und der Bodenbeschaffenheit
spielt vor allen Dingen auch die richtige Pflege
eine große Rolle, damit sich die Investitionen in
ein Spargelfeld später einmal auszahlen.
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Spargelfliege
(Platyparea poeciloptera)
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Ab Mitte April ist die gefürchtete Spargelfliege
aktiv. Sie legt ihre Eier in die Spitzen der jungen Triebe,
und die ausgeschlüpften Larven ernähren sich vom Spargelgewebe.
Befallene Triebe sterben bald ab. Die Bekämpfung erfolgt
mit Gießpräparaten.
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Spargelhähnchen
(Crioceris asparagl)
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Diese Käferart legt ab Mai Ihre Eier ab. Die Larven nagen
an der Oberfläche der jungen Triebe. Eine Gefährdung besteht
erst, wenn pro Pflanze mehrere Käfer oder Larven vorhanden
sind.
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Spargelkäfer
(Crioceris duodecimpunctata)
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Der Spargelkäfer legt ab Mai bis zu 100 Eier einzeln ab.
Die Larven fressen etwa 2 Wochen lang und verpuppen sich.
Ab August ist die zweite Käfergeneration ausgewachsen,
die sich besonders von den Beeren der weiblichen Spargelpflanzen
ernährt.
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Spargelrost
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Diese Pilzart bildet während des Sprossenwachstums mehrere
Sporenformen aus, die im Sommer das Spargelkraut befallen
und die Blätter zerstören. Die Pflanze kann nicht genügend
Reservestoffe einlaggern. Die Folge ist, daß die Erntemengen
immer weiter zurückgehen. |
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Wurzelfäule
(Fusarium)
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Der Fusariumpilz ist überall vorhanden, befällt die Pflanzen
aber nur dann, wenn sie durch äußere Umstände geschwächt
sind (z.B. Sauerstoffmangel oder steigender Grundwasserspiegel).
Der Spargel treibt nur schlecht und geht nach 2-3 Jahren
ein. Die Wurzelfäule breitet sich herdartig aus.
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