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Bleichmethoden
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Ernte von
grünem Spargel die Regel. Nur langsam setzte sich der
neue Geschmack durch, daß weißer Spargel dem grünen
vorzuziehen sei.
Aus Holland wurden Bleichmethoden bekannt, die die Erkenntnis
nutzten, daß Spargel während des Wachstums vor Lichteinwirkung
geschützt werden muß, um die Farbstoffbildung zu verhindern.
Die Anbauer stülpten Glocken und Röhren (aus Holz, Glas
und Ton) über den wachsenden Sproß, um diesen vor Licht
zu schützen und somit die weiße Farbe zu
erhalten.
Seit Anfang des 20. jahrhunderts verzichtet man auf
diese arbeitsaufwendigen Methoden und nutzt die über
den Pflanzen aufgehäufelten Erddämme, um den Sproß weiß
zu halten.
Die Erddämme werden auch als Bifänge bezeichnet.
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